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EDDA Fröhlich als Baby

 

Als Bauerntochter, an einem Sonntag im Sommer 1960, wurde ich in eine Welt geboren, die mir so wohl gar nicht gefiel, wie sich später herausstellen sollte. Denn bis zu meinem 7. Lebensjahr bin ich immer mal wieder dem Tod von der Schippe gesprungen - Dank meiner Mutter, die ihren Ahnungen vertraute und mir jedes mal das Leben rettete. Mein letzter Versuch, dieser Welt zu entkommen, war eine Hirnhautentzündung. Doch Gott wollte mich partout nicht gehen lassen, gäbe es doch so viel für mich zu tun und zu erleben. So machte ich einen Deal mit ihm: Ich würde bleiben, wenn ich dafür Spaß haben durfte! Ich blieb ...
Mein großes Lebensziel war also die Freude. Dementsprechend tat ich nur das, was mir Spaß machte. Zum Leidwesen meiner Eltern und meines 7 Jahre älteren Bruders, der ein braver Junge war. Beispiel: Meine Mutter erzählte immer gerne die Geschichte vom "Rübenhacken". Die ging so: ich kam aus der Schule und sollte auf's Feld die "Rüben hacken" (heißt eigentlich, das Unkraut von den Rüben mit Hilfe einer Hacke entfernen). Da hatte ich wohl gar keine Lust zu (Badeanstallt war besser) und so hackte ich alle Rüben weg! Nach nur einer Reihe Rüben, die nicht mehr vorhanden war, durfte ich direkt das Feld verlassen :-) Diese Taktik (sei schlau und stell dich dumm oder nimm's wörtlich) begleitete mich durch meine gesamte Kindheit und kam sehr oft zur Anwendung.
So gut ich konnte, folgte ich meinem Ziel "Freude". Doch das war gar nicht so einfach! Der Ernst des Lebens stellte mir immer wieder ein Bein. Und da Leid keine Option für mich war, versuchte ich, das Beste aus jeder Situation zu machen und die Freude dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Das gelang jedoch nicht immer und so begann ich irgendwann zu zweifeln, an mir, allem, jedem und Gott. War meine frühe Erkenntnis, dass der Sinn des Lebens nur Freude sein konnte, falsch? Warum verursachten Menschen Leid? Wo genau war die Liebe auf der Strecke geblieben? Ich bekam auf all das keine Antworten und der Glaube verließ mich.
So lebte ich mein Leben mit allen Höhen und Tiefen, ohne es weiterhin zu hinterfragen. Ich ging zur Schule, lernte meinen Mann kennen, schloss eine unliebsame Lehre als Köchin ab und heiratete 1980. Zwei Jahre später wurde unser wundervoller Sohn geboren.
Erst 1985 sollte ich mich endlich wieder an den Sinn und das Ziel meines Lebens erinnern und ein paar Antworten auf meine Fragen erhalten. Diese bekam ich von ganzheitlich denkenden Menschen, die mich zurück zu mir selbst führten. Fortan verschlang ich Bücher, die sich mit der ganzheitlichen Glaubens-Thematik befaßten. Zudem besuchte ich die verschiedensten Seminare und Workshops, arbeitete ständig an meinem Sein und meinen natürlichen Fähigkeiten als empathische Lebens- & Mentalpraktikerin sowie Grafikdesignerin & Künstlerin.

 

EDDA Fröhlich Portrait

 

 

Wir sind auf dieser Welt, um so zu sein, wie wir sein möchten und nicht, wie andere uns haben wollen!